Heilpraktikerin für Psychotherapie

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Literatur

"Trauern, wenn Mutter oder Vater stirbt: Ich bewahre alles in meinem Herzen“

Wenn die Mutter oder der Vater stirbt, bedeutet dies eine große Zäsur im Leben der Tochter oder des Sohnes: Es schmerzt und löst vielfältige verwirrende Gefühle aus. Plötzlich kommt uns Vieles in den Sinn, was wir gerne noch gefragt oder noch einmal mit der Mutter oder dem Vater erlebt hätten. Damit leben zu lernen braucht Zeit und Geduld. Eva Terhorst zeigt, wie die Liebe und Gefühle zu den Eltern auch nach deren Tod in das Leben integriert werden können. Die Trauerbegleiterin bietet konkreten Rat, hilfreiche Affirmationen und geführte Imaginationen. So können Töchter und Söhne den eigenen Weg der Trauer finden, der tröstet und heilt.

"Tiefe Fragen bewegen uns, wenn wir Mutter oder Vater verlieren. Jede Tochter, jeder Sohn geht anders damit um und jedes „Kind“ hat ein anderes Verhältnis zu seinen Eltern. So gibt es keinen fertig angelegten Pfad, dem wir folgen können, wenn wir den Tod der Eltern betrauern; wir sind gezwungen, eigene Wege zu gehen, und oft stolpern und verzagen wir dabei. Die Mutter oder der Vater, der Mensch, dem wir vertrauten, dem wir unser Herz ausschütten und den wir um Rat fragen konnten, ist nicht mehr da. Selbst wenn der Verlust eines Elternteils und irgendwann beider Eltern erst im Erwachsenenalter eintritt, werden wir wie nie zuvor in unserem Leben auf uns selbst zurückgeworfen. Ob man tatsächlich das Gefühl hatte, den Eltern alles zu bedeuten, oder ob man dieses Gefühl niemals haben durfte, in der Trauer um ein Elternteil kommt meist zweierlei zusammen: Die Trauer um den Verlust und die Trauer um das nicht Erlebte, um das, was nun nicht mehr erlebt werden kann. Der Schmerz ist groß. Damit leben zu lernen braucht Zeit und Geduld, denn neben der großen Trauer müssen wir uns neu ordnen und definieren. Es gilt, den eigenen Weg der Trauer zu finden, der tröstet und heilt.“ 
 

„Ich konnte nichts für dich tun - Trauern und weiterleben nach einem Verlust durch einen Suizid

Der Tod eines geliebten Menschen ist besonders schwer zu verarbeiten, wenn dieser den Weg des Suizids gegangen ist. War es eine Tat aus akuter Verzweiflung oder die Folge einer langjährigen Depression? Gab es Anzeichen? Hätte ich etwas tun können? Erschwerend kommt hinzu, dass der Suizid in unserer Gesellschaft weitgehend tabuisiert ist.
Die Trauerbegleiterin Eva Terhorst bietet konkrete Informationen und Hilfestellungen, um diese schwere Zeit besser zu bewältigen. Sie zeigt betroffenen Angehörigen auf, wie sie jenseits von Schock, Entsetzen und Schuldgefühlen ihren heilsamen Weg der Trauer finden können. Mit zahlreichen Tipps, Übungen und Audio-Links zu geführten Imaginationen.

„Damit das Leben wieder heller wird: Das besondere Tagebuch in der Zeit der Trauer“

Nach dem Verlust eines geliebten Menschen ist für viele Trauernde nichts mehr wie zuvor. Der Alltag hat sich komplett verändert, doch gleichzeitig geht das Leben einfach weiter. In dieser Phase ist es oft unglaublich schwer, den ganz normalen Alltag zu bewältigen. Dieses Trauertagebuch ist ein Wegweiser, der Betroffene durch ihre Trauer führt und begleitet. Er bietet Struktur für jeden einzelnen Tag und erleichtert es, wieder ein Gefühl für sich selbst und mehr Achtsamkeit für die erschwerte Lebenssituation zu entwickeln. So stärkt dieses Buch Trauernde, die Zeit der Trauer zu überstehen, und hilft, die eigenen Erfahrungen für das weitere Leben positiv zu nutzen.

Das erste Trauerjahr
Was kommt, was hilft, worauf Sie setzen können

Stirbt ein geliebter Mensch, trifft dies nahe Hinterbliebene mit unvorstellbarer Wucht. Das erste Trauerjahr ist für sie eine unendlich schmerzhafte Zeit. Mit diesem Buch möchte ich Betroffenen dabei helfen, das erste Trauerjahr zu verstehen und zu überstehen. Das Buch soll helfen, geduldig und einfühlsam mit sich selbst und dem überforderten Umfeld zu sein, zu erfahren, dass das, was du gerade durchmachst, viele Menschen erleben müssen. Nichts wird den geliebten Menschen zurück bringen. Die Lücke wird immer klaffen, aber es gibt Erklärungen, die ein Verständnis für die eigene Situation und das eigene Handeln vermitteln. Kleine Schritte können dazu beitragen, wieder etwas mehr Boden unter die Füße zu bekommen. Für die ersten zwölf Monate dient dieses Buch als Wegweiser.

Für Betroffene: Es ist dein erstes Trauerjahr, vielleicht das erste Mal, dass du eine dir sehr nahe stehende, geliebte Person verlierst. Du suchst nach Orientierung, möchtest wissen was auf dich zukommt und wie du damit umgehen kannst. Ich führe dich durch die wichtigsten Stationen und Aspekte, in denen du dich bereits befindest, bzw. die auf dich zukommen und dich beeinflussen können. Der bekannte, sichere Boden, auf dem du bisher gewandelt bist, fühlt sich plötzlich wackelig an. Es ist nicht klar, wohin dich dein Weg in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten führen wird. Oft magst du den Eindruck haben, dass sich nichts bewegt und alles still steht. Beim Lesen dieses Buches kannst du dich selbst in dieser Ausnahmesituation besser verstehen lernen und begreifen, was für eine ungeheure Leistung du vollbringst. Diese Erkenntnis soll dazu beitragen, dass du dich nicht selbst unter Druck setzt, diesen Schicksalsschlag so schnell wie möglich zu verdauen. Vielmehr sollst du deine Gestaltungsmöglichkeiten wahrnehmen und Geduld mit dir haben. Auch die Sorgen, Reaktionen und die Hilflosigkeit deines Umfeldes über die Länge und die Art deiner Trauer, soll dich durch dieses Wissen nicht mehr so leicht verunsichern.

Für Angehörige und Freunde: Vielleicht trauert jemand in deinem Umfeld, du möchtest helfen, weißt aber nicht wie. Du überlegst dieses Buch der trauernden Person zu schenken. Ich schlage vor, du liest das Buch auch selbst, denn  es wird dir helfen, besser zu verstehen, was in jemandem der trauert vor sich geht. So kannst du besser einschätzen, wann und wie deine Unterstützung benötigt wird und wann du dich besser zurückhältst, ohne dich zurückzuziehen. Wenn du dich mit dem Thema Trauer sicherer fühlst, wirkt das auch positiv auf die trauernde Person, die du begleiten möchtest, denn für sie oder ihn ist nichts mehr wie zuvor und kein Stein steht mehr auf dem anderen.

Verlag Kreuz

Format: 12,5 x 20,5 cm, ca. 160 Seiten, Kartoniert
ISBN 978-3-451-61368-5

€[D] ca. 14,99

 

Buchempfehlungen für Kinder- und Geschwistertrauer

 

Geschwistertod: Leben mit einem schweren Verlust

von Minke Weggemans und Waltraud Heitzer-Gores 

Trauerbegleitung für erwachsene Geschwister

Der Verlust eines Bruders oder einer Schwester verändert das eigene Leben grundlegend, egal, in welchem Alter man ihn erlebt. Mit dem Geschwister verliert man auch ein Stück seiner eigenen Identität. Dieses Buch bietet erstmals Hilfe für alle, die einen Bruder oder eine Schwester verloren haben, und für jeden, der sich mit der Bedeutung seiner Geschwisterbeziehung beschäftigt.

Für alle, die einen Bruder oder eine Schwester verloren haben: der Bestseller aus den Niederlanden.

 

Du bist tot - ich lebe: Trauernde Geschwister

von Gabriele Knöll

In diesem sehr bewegenden und auch hilfreichen Buch hat die Trauerbegleiterin und Therapeutin Gabriele Knöll Erfahrungsberichte von trauernden Geschwistern und Eltern einander gegenüber gestellt. Durch die Trauer um das verstorbene Kind, den verstorbenen Bruder, die verstorbene Schwester leidet häufig die Beziehung zwischen Eltern und Kindern, beide Seiten fühlen sich oft nicht verstanden und sind unsicher, wie sie ihre Trauer leben können und dürfen. Das Besondere an diesem Buch ist u. a., dass trauernde Eltern und Geschwister jeweils über die Erlebensweise und die Erfahrungswelt des anderen erfahren. So kann vielleicht auch eine Voraussetzung geschaffen werden für ein besseres Verständnis von Eltern und Kindern. Lesend kann sich jeder und jede der eigenen Position vergewissern, sei es durch Identifikation oder Abgrenzung. In zwei Kapiteln werden auch Beispiele von Hilfsangeboten für trauernde Geschwister vorgestellt. Expertenmeinungen runden die Texte ab. Dies ist ein Buch für trauernde Geschwister, deren Eltern und für alle, die trauernden Familien begegnen und sie begleiten möchten.

 

Das leere Zimmer. Weiterleben nach dem Verlust eines Bruders oder einer Schwester 

von Marion Appelt, Elizabeth DeVita-Raeburn und Sabine Schilasky

 

Sogyal Rinpoche: "Das Tibetische Buch vom Leben und Sterben"

Der tibetische Meditationsmeister Sogyal Rinpoche führt uns an seine Lebenspraxis heran, durch die der Tod seinen Schrecken verliert und der Alltag an Lebensfreude gewinnt. Seine zeitgemäße Auslegung der buddhistischen Lehren des berühmten "Tibetischen Totenbuchs" hat sich als unentbehrliche Hilfe in der Krankenbetreuung und Sterbebegleitung erwiesen.

 

Barbara Pachl-Eberhart: „Vier minus Drei“

Barbara Pachl-Eberhardt ist eine unglaublich beeindruckende Frau. Ihr unkonventioneller Zugang zum Leben macht Mut. Ihr Umgang mit dem Leben war wohl immer schon etwas anders als der der meisten anderen Menschen. Als ausgebildete Volksschullehrerin arbeitet sie seit vielen Jahren als Clown im Krankenhaus. Ein Unfall entreisst ihr binnen 5 Tagen ihre gesamte Familie. Auch damit geht sie anders um als andere Menschen. Ihr Weg macht Mut, auch das eigene Leben anders zu leben. Mit unglaublicher Offenheit beschreibt sie ihre inneren Bilder, ihre Gefühle und ihre Trauergestaltung nach dem Verlust ihres geliebten Mannes, ihres sechsjährigen Sohnes und ihrer 22 Monate alten Tochter. 
Die Liebe ist in jeder Zeile zu lesen - die Liebe zum Leben ebenso wie die Liebe zu ihrer unsichtbaren Familie, die auf ihre Art immer mit ihr leben wird. 
Ein bewegendes Buch. Ein Buch, das bei aller Schwere den Humor einer Clownin erkennen lässt. Sich selbst mit einem verschmitzten Lächeln beobachten - trotz allem Schmerz, aller Trauer und manchmal auch Wut. 
"Intelligenz. Scharfsinn. Witz. Eigenschaften, die ich früher selbstverständlich mit mir in Verbindung brachte und auf die immer Verlass war. Sie haben das Feld geräumt für einen Haufen Brei in meinem Kopf. Irgendwo müssen sie doch sein, und komisch, ich glaube, ich kann sie sogar lokalisieren. (...) Nur der Zugang zu diesem ersehnten Ort in meinem Kopf ist mir an Tagen wie heute verwehrt. Je stärker ich mich bemühe, das Schatzkästchen meiner vertrauten geistigen Ressourcen zu bergen, umso klebriger und beharrlicher verhält sich der Brei, der alles verstopft, umso langsamer komme ich voran, umso stärker zerrt mir der Magnet jeden im Ansatz vernünftigen Gedanken aus dem Kopf. (...) Wer bin ich, wenn ich nicht mehr "gescheit" bin? Wenn alles, worüber ich mich definiert habe, sich meinem Zugriff entzieht? Was habe ich für eine Berechtigung auf der Welt zu sein, wenn ich mich nicht durch Leistung, meinen Beitrag auf der Gedanken-Austausch-Börse mit Freunden oder wenigstens durch grammatikalisch richtige Sätze an der Supermarktkasse legitimiere?" 

Das Buch einer beeindruckenden Persönlichkeit. 
Ich hoffe, ihr einmal selbst begegnen zu dürfen. 
Bis dahin darf ich durch ihr Buch an ihren Gedanken teilhaben.

Von Isabell auf Amazon

Link zu einem ORF-TV-Beitrag: http://www.youtube.com/watch?v=y6WCTyJHkjo (Teil 1)

                                   http://www.youtube.com/watch?v=4VZg5bVqBt4&NR=1 (Teil 2)

Link MonaLisa: http://www.monalisa.zdf.de/ZDFde/inhalt/26/0,1872,8091834,00.html

 

Petra Hohn: "Plötzlich ohne Kind"

"Wenn Eltern ihr einziges Kind verlieren"

Täglich sterben Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, deren Eltern fassungslos zurück bleiben. Egal, in welchem Alter Kinder sterben und egal, wie alt die Eltern sind: Das Kind stirbt viel zu früh ...

Wenn Eltern plötzlich wieder ein Paar sind, wenn Familienbilder zerreißen, wenn das Kind nicht mehr da ist, dann erleben Betroffene Leere, Verlassenheit und Einsamkeit.

Wege aus dem Labyrinth der Trauer

Petra Hohn hat einen solchen Verlust erlebt. Sie beschreibt ihn, die Auswirkungen auf ihr Leben und ihre Partnerschaft und zeigt zugleich Wege aus der Trauer auf.

Petra Hohn, geboren 1957, hat nach dem Tod ihres Sohnes eine Ausbildung zur Trauerbegleiterin gemacht. Seit 2006 ist sie 1. Vorsitzende des Bundesverbandes Verwaiste Eltern in Deutschland e.V. www.veid.de

 

Bernd Jakoby: "Keine Seele geht verloren"

"Hilfe und Hoffnung bei plötzlichen Todesfällen und Suizid" 

Wenn man sich mit der Grundaussage "es gibt ein Leben nach dem Tod" einverstanden erklären kann, ist dieses Buch sehr informativ und bodenständig. Bernd Jakoby gelingt es ansehnlich und feinfühlig eine Brücke zu bauen zum Verständnis was nach dem Tode passieren könnte und wohin die Verstorbenen gehen. Bei Suizid insofern tröstlich, dass manchmal noch der Gedanke vorherrscht, dass Menschen, die selbst Hand an sich legten im "Jenseits" bestraft werden würden. Jakoby widerlegt diese These. Nichtstdestotrotz bleibt die Trauer. 

Chris Paul: "Wie kann ich mit meiner Trauer leben?" 

Was dieses Buch besonders auszeichnet, ist das sensbible Eingehen auf die verschiedenen Stadien des Trauerns in chronologischer Ordnung. Natürlich ist kein Trauerprozess wie der andere. Dennoch dient es der Orientierung, wenn dargestellt wird, wie zu verschiedenen Zeiten verschiedene Gefühle und Bewältigungsstrategien auftauchen können. Nach einer Einführung geht die Autorin im Einzelnen ein auf die Vorgeschichte und Vorerfahrungen mit Tod und Trauer, die letzte Begegnung, die Sterbestunde oder die Todesnachricht, die ersten Stunden nach dem Tod, die ersten Wochen, das erste Jahr und die weiteren Jahre. Das Buch ist sehr sensibel geschrieben und enthält auch eine Reihe von praktischen Hinweisen. Das Buch ist eine echte Hilfe, den eigenen Weg beim Umgang mit der Trauer zu finden. von Monika Birkner CoachConsulting

Verena Kast: "Trauern"

Buch für BeraterInnen sowie für selbst Betroffenen

Verena Kast schildert sehr eindrücklich das Gefühlschaos, dass sich nach dem Verlust eines geliebten Menschen einstellt.
Lebensnah wird das Buch durch Schilderungen von Situationen von Betroffenen, die sich bei ihr in Therapie befanden.
Sie weist in dem Buch darauf hin, wo und wie der Trauerprozess stecken bleiben kann und welchen körperlichen und/oder psychischen "Nebenausgang" es dann nehmen kann.
Ein gutes Buch - auch wenn man der Tiefenpsychologie vorbehaltlich gegenüber steht. 

Von Renate Fiedler